Christian Penning | Blog
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20 Feb Cover-Shot – Hochgefühle auf Hochtour

Haute Route – das klingt nach wilden Gletschern und traumhaften Abfahrten. Aber auch nach überfüllten Hütten und Kolonnenverkehr am Gipfelanstieg. Muss das sein? Nein. Die Urner Haute Route von Andermatt nach Engelberg lockt als Alternative mit genüsslicher Bergeinsamkeit. Nach einer Veröffentlichung im Schweizer OUTDOOR GUIDE Magazin war die Tour aus dem vergangenen Winter dem ALPIN Magazin eine Cover-Story wert. Zu lesen in der März-Ausgabe 3/2017.

 


 

„Fünf Tage Skitour – fünf Tage Bergeinsamkeit.“

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20 Dez Brasilien – Surfer’s Paradise

Wind, Palmen, endlose Sandstrände – der Nordosten Brasiliens ist ein Paradies für Wind- und Kitesurfer. Seit drei Jahren steige ich hier selbst aufs Brett. Natürlich ist auch die Kamera dabei, um das Archiv für Reise- und Wassersport-Fotos aufzufrischen. Einblicke in ein kleines Paradies am nordöstlichen Ende des südamerikanischen Kontinents.

 


 

„Meer, Strand, Palmen – ein Essay in Bildern über ein kleines Paradies.“

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26 Nov Shortlist-Nominierung Berg.Welten.Bild 2015

Im Redaktionsalltag geht bisweilen etwas unter, welch ein Aufwand hinter den Produktionen steht, nicht zu vergessen auch das Engagement der Models, ohne die solche Bilder nicht möglich wären, und die ihren Job mit viel Idealismus und Begeisterung für den Sport machen. Da tut eine bisschen Anerkennung gut und ist Motivation für neue kreative, schöne Projekte.

Am 25. November kürte die Jury des Photo-Contests Berg.Welten.Bild 2015 – Reisejournalismuspreis der Tirol Werbung – mit der Shortlist-Nominierung. Ausgezeichnet wurden damit die fünf besten Bilder des Contest. Das Bild entstand bei einer Skitouren- und Freeride-Reportage im Oberengadin am Fuorcla Valetta. Die perfekte Line gezogen hat (wie so oft) Lisa Horst.

 

Mir bleibt als Mann am Auslöser nur eines zu sagen: „Herzlichen Dank – an alle Beteiligten!“

 


 

„Wedelkönigin goes Big Mountain – der Winter von seiner schönsten Seite.“

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20 Nov Besuch beim Wildnis-Philosophen

Bergführer, Erstbesteiger, Survival-Instruktor – mit 60 Jahren ist Martin Epp aus dem Urner Land ins Yukon Territory im Norden Kanadas ausgewandert. Auch 20 Jahre später, im reifen Alter, fühlt er sich nirgends mehr zuhause als im Busch. Den Nachmittags seines 80. Geburtstages durfte ich mit einem der bemerkenswerten Wildnis-Lehrer verbringen.

Als junger Mann zählte er zu den besten Alpinisten der Schweiz, stieg 30 Mal durch die Eiger Nordwand. Heute ist er so etwas wie der Rüdiger Nehberg der Schweiz. Ein Survival Experte, in Europa vielleicht nicht so berühmt, aber alpinistischer. Und ebenso ein Mahner wie Nehberg. Martin Epp war einer der Mitbegründer der ersten großen Survival-Schulen in den USA. Zu seinen Kunden gehörte der ehemalige US-Verteidigungsminister McNamara. In Schweden gründete er eine weitere Survival-Schule. Trotz der Erfolge hat ihn eines nie verlassen: Das Bedürfnis, draußen in der Natur zu sein.

Martin Epp ist auf Besuch in der Schweiz. Er klickt sich durch die Fotoalben auf seinem Computer: Ein Zelt aus hellem Segeltuch in weisser Winterlandschaft. „Drüben im Yukon Territoy haben wir bis zu minus 30, minus 40 Grad im Winter“, erzählt er. Früher sei er im Winter immer zurück in die Schweiz. Doch seit ein paar Jahren finden er und seine Frau Pia das Wintercamping in der kanadischen Wildnis „eigentlich noch viel schöner als im Sommer oder Herbst“. Wenn die Kälte knackt, sorgt drinnen im Zelt ein spartanischer Holzofen für ein bisschen Wärme – Wintervergnügen eines 80-Jährigen.

Mehr über Martin Epp und die Lehren, die er aus der Natur zieht, gibt es in der Ausgabe Winter 2016/17 des Schweizer Magazins Outdoor Guide.

 


 

„In der Natur will ich den Leuten beibringen, dass sie logisch denken. Das ist das Allerwichtigste.“

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30 Jul Sportliche Sommerfrische – Bergsommer im Oberengadin

Sommerurlaub! An den Strand … oder in die Berge? Wieso nicht beides? Viele Regionen in den Alpen bieten dies Möglichkeit – und dazu erholsame Temperaturen ohne brütende, schwüle Hitze. Für eine Reportage, die im ALPIN Magazin erscheinen wird, habe ich eine der vermutlich vielseitigsten Outdoor-Regionen in der Schweiz besucht. Eine Multisportwoche im Oberengadin mit Klettersteigt-Kraxeleien, Gletscher-Hochtouren, Bikeabenteuern auf großartigen Singletrails, Wanderungen und Spaziergängen übers Wasser am Silser See.

 


 

„Morgens am Gletscher, Mittags auf dem Mountainbike und Abends mit dem SUP-Board am See.“

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27 Mai Endless Winter im Berner Oberland

So ist das eben mit dem Wetter. Wenn es endlich warm wird, es es vielen gleich wieder zu heiß. Zeit für eine Abkühlung! Gerade hatte ich mir bei einem Rennrad-Shooting den ersten Sonnenbrand des Frühsommers geholt, da hat mich der Winter nochmals eingeholt. 20 Zentimeter Neuschnee in Grindelwald bei der Anreise, am Jungfraujoch ein halber Meter.

Nach zwei Tagen hatte sich der Schnee dann gesetzt, und zwischen zwei Schlechtwetterfronten blieben genau zwei Tage für ein paar eindrucksvolle Viertausender Gipfel mit anspruchsvollen Skiabfahrten am Mönch und am Fiescherhorn. Nur ein paar Meter vom Touristentrubel am Jungfraujoch entfernt beginnt eine beeindruckende Welt aus steilen Eis- und Schneeflanken. Ein großartiges freies Shooting mit Freunden aus der Schweiz, Italien und Deutschland – Beratern, Anwälten, Orthopäden, für die der Winter auch in unseren Breiten nie wirklich endet. Wenn für die meisten die Skisaison vorbei ist, beginnt für sie die Steilwandsaison im Hochgebirge – bis weit in den Sommer hinein.

„Es wird Sommer – Zeit, die Ski zu packen und hohe, steile Gipfel anzugehen.“

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